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Tierrechts-Initiative Freiburg begrüßt Ausstieg von Escada

Tierrechts-Initiative Freiburg begrüßt Ausstieg von Escada aus dem Pelzgeschäft und fordert von Freiburger Firmen dem Beispiel zu folgen

Tierrechts-Initiative Freiburg e.V. (TIF)

Pressemitteilung

19.10.2010

Tierrechts-Initiative Freiburg begrüßt Ausstieg von Escada aus dem Pelzgeschäft und fordert von Freiburger Firmen dem Beispiel zu folgen Die Tierrechts-Initiative Freiburg (TIF) zeigt sich erfreut darüber, dass das Modehaus Escada Tierfelle aus seinen Verkaufsregalen nehmen will. Der Verein sieht jedoch das Endziel noch nicht erreicht und fordert von der Politik ein ausnahmsloses Verbot von Pelztierzucht und –handel zu erlassen. Mit ihrer Kampagne PelzFREIburg wandten sich die Freiburger Tierrechtler an zahlreiche örtliche Modehäuser mit der Bitte, künftig auf den Verkauf von Echtpelz und Kleidung mit Pelzbesatz zu verzichten, da das Tragen von Pelz weder klimatisch notwendig, noch ethisch vertretbar ist. Einige große
Handelsketten in Deutschland wie der Otto-Versand und C&A waren bereits der Aufforderung der Tierrechtler gefolgt und nahmen die barbarisch gewonnenen Kleidungsstücke aus dem Sortiment. Nun gab auch ESCADA bekannt, ab Januar 2011 kein Echtpelz mehr verkaufen zu wollen. „Es ist erfreulich, dass immer mehr große Firmen aufgrund des öffentlichen Drucks in die Knie gehen und den Ausstieg aus dem brutalen Geschäft mit Tierfellen erklären. Trotz dieser wichtigen Etappenziele muss der Protest solange weitergehen, bis die Politik dem Pelzhandel und der Pelztierzucht endlich ausnahmslos den Riegel vorschiebt“, kommentiert die TIF. „Der
Verzicht auf Tierquälerei darf keine freiwillige Leistung von Unternehmen sein. Vielmehr steht die Politik in der Pflicht, dem Staatsziel Tierschutz gerecht zu werden“, so die Tierrechtler weiter.
Bunt gefärbt und mit Fantasienamen versehen landet noch immer in vielen Geschäften das Fell von unter anderem Fuchs, Kaninchen oder Waschbär am Mantel oder Stiefel des Verbrauchers, der oft nicht ahnt, welches Tierleid in seiner Kleidung steckt. Das Repertoire an grausamen Tötungsmethoden ist nach Aussage des Vereins groß, denn die Tiere würden erstickt, vergast, per Stromschlag getötet oder vergiftet – wichtig sei nur, dass das gewinnbringende Tierfell nicht beschädigt wird. Die Tierrechts-Initiative Freiburg e.V. hält diese Barbarei für die Mode und
den Kommerz für nicht hinnehmbar und appelliert an diejenigen Freiburger Firmen, die noch immer Pelz im Sortiment haben, künftig auf Produkte ohne Tierquälerei zu setzen. Die TIF ruft zudem die Verbraucher auf, Produkte mit Echtpelz zu boykottieren und fordert von den Politikern, den vielen Worten endlich Taten folgen zu lassen und ein Verbot der Pelztierhaltung und -nutzung in Deutschland zu erlassen, wie dies in Großbritannien und Österreich der Fall ist.

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