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Pressemitteilung Welttierschutztag (29. 9. 2010)

Pressemitteilung

29.09.2010

Welttierschutztag: Tierrechts-Initiative Freiburg appelliert an Bürger, den
Tierschutzproblemen vor der Haustür entgegenzuwirken

Zum Welttierschutztag am 4. Oktober ruft die Tierrechts-Initiative Freiburg
e.V. (TIF) zu einem verantwortungsvollen Umgang mit allen Tieren auf. Auch
in Freiburg und Umgebung gibt es nach Aussage des Vereins zahlreiche
Missstände, die jeder Einzelne zu beheben helfen kann. 

„Tiermissbrauch findet direkt vor unserer Haustür statt. In zahlreichen
Freiburger Labors werden Tiere im Namen der Neugierforschung geopfert, im
Zirkus müssen sie aufgezwungene Kunststücke zur Publikumsbelustigung
vorführen, in Mastbetrieben werden Tiere für menschliche Gaumengelüste wie
Ware verarbeitet“, beschreibt die TIF den Alltag von leidensfähigen
Lebewesen. Die Tierrechts-Initiative Freiburg setzt sich über den bloßen
Schutz von Tieren hinaus für grundlegende Rechte für Tiere ein, wie das
Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Der Verein richtet sich
damit gegen jede Form der Tierausbeutung und -nutzung.

Mit ihrem seit über 17 Jahren unermüdlichen Engagement für die Tiere stellt
die TIF für die Bürger rund um Freiburg eine wichtige Informationsquelle zu
Themen rund um den Tierschutz dar. So greift der Verein nationale und
internationale Belange des Tierschutzes auf und setzt sie in lokale
Kampagnen um, mit dem Ziel das Leid der Tiere in den Blick der
Öffentlichkeit zu rücken und Druck auf die Politik auszuüben, ihrer
Verpflichtung zum Tierschutz nachzukommen.

Mit der Kampagne PelzFREIBURG etwa setzt sich die TIF seit 2006 für ein
Freiburg ohne Pelzverkauf ein und forderte örtlichen Filialen von
Modehäusern auf, aus dem blutigen Pelzgeschäft auszusteigen. Durch das
gleiche Engagement anderer lokaler Organisationen weltweit konnten so
wichtige Etappenziele erreicht werden. Unter anderem C&A, Zara, der
Otto-Versand und Galeria Kaufhof sind der Aufforderung gefolgt. Auf EU-Ebene
konnte nach jahrelangem Druck ab 31.12.2008 zumindest ein Verbot der Einfuhr
und des Handels mit Hunde- und Katzenfellen durchgesetzt werden. Ein guter
Anfang, der für Tierrechtler sein Ende im lokalen und schließlich weltweiten
Ausstieg aus dem gesamten Pelztierhandel hat.

Mit der vor genau fünf Jahren gestarteten Kampagne gegen das neue
Uni-Tierversuchslabor „Theoretikum“ in der Stefan-Meierstraße 17 kritisiert
die TIF die rückwärtsgewandte Handlung von Stadt und Universität, auf die
altertümliche Methode Tierversuch zu setzen und die von vornherein
zweckfreie Grundlagenforschung um 20 % auszuweiten.

Mit der Großdemo im Jahr 2005 rief die TIF zum Protest auf, dem die Menschen
weit über die Landesgrenzen folgten. Allein in Freiburg forderten über
20.000 Bürger die grüne Stadtspitze auf, für eine moderne Forschung ohne
Tiere einzutreten, die nicht nur ethisch tragbar ist, sondern darüber hinaus
für den Menschen brauchbare Ergebnisse liefert. „Doch der starken Lobby der
Tierexperimentatoren wurde mehr Gehör geschenkt, das Leid der Tiere und der
kranken Menschen, die falschen Hoffnungen ausgesetzt werden, interessiert
unsere Politiker offensichtlich nicht“, moniert die TIF.

Um die Untauglichkeit der tierexperimentell ausgerichteten Forschung
aufzuzeigen hat die Tierrechts-Initiative aktuell in Zusammenarbeit mit dem
bundesweiten Verein Ärzte gegen Tierversuche ein Faltblatt erstellt, das
Beispiele von Freiburger Tierversuchen aufzeigt.

Der 4. Oktober, der Tag des Heiligen Franziskus von Assisi, wird
international von Tierschützern als "Welttierschutztag" begangen, um auf das
immense Leid der Tiere aufmerksam zu machen. Franz von Assisi - Begründer
des Ordens der Franziskaner und Schutzpatron der Tiere - sah das Tier als
lebendiges Geschöpf Gottes und als Bruder des Menschen an. Auch den
kleinsten Wurm betrachtete er als gottgewollt und daher als schützenswert.
Zwei Jahre nach seinem Tod im Jahr 1228 wurde er am 4. Oktober heilig
gesprochen.

Weitere Information

Faltblatt Tierversuche im Brennpunkt: Freiburg

http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/images/infomaterial/freiburg.pdf

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